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Der Seastar ist ein zweimotoriges Amphibienflugboot für zwei Piloten und zwölf Passagiere, oder einen Piloten und neun Passagiere. Typische Wesensmerkmale sind die Ausformung des Flugzeugrumpfes als eigenstabiler Bootskörper und das aufgeständerte Tragwerk mit Zug- und Druckschrauben. Mit dem Einziehfahrwerk kann das Flugboot sowohl von Land als auch von Wasser aus starten und landen sowie aus eigener Kraft auf eigenen Rädern das Medium wechseln. Dies ermöglicht hohe Einsparungen bei der Boden-Infrastruktur.
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Kurzstart-Flugzeug in Kunststoffbauweise |
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Der Seastar ist als Kurzstartflugzeug (STOL) ausgelegt. Seine entscheidenden Vorteile gegenüber den bisher gebräuchlichen Metall-Flugzeugen bezieht er aus der Verwendung des faserverstärkten Kunststoffes als Material für die Flugzeugstruktur. Seine Überlegenheit zeigt er besonders im Meerwasser gestützten Einsatz:
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Korrosionsfreiheit |
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dauerhafte Wasserdichtigkeit |
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höhere Lebensdauer |
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verbesserte Schadenstoleranz |
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höhere aerodynamische Güte |
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einfachere Reparaturfähigkeit |
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geringere Wartungsansprüche |
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höhere Festigkeit bei leichtem Strukturgewicht |
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hochintegrierte Zellenstruktur
mit wenigen Einzelteilen |
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Das eigenstabile Dornier-Boot verfügt über hervorragende See- und Manövriereigenschaften. Die seitlich am Rumpf angebrachten Stummelflügel erhöhen die Seefähigkeit und gleichzeitig die Strukturfestigkeit des Bootsrumpfes. Darüber hinaus bilden sie eine ideale Ein-/Ausstiegs- und Arbeitsplattform auf See.
Höchste Flugsicherheitsanforderungen werden durch die beiden zentral über dem Rumpf angeordneten, bewährten Propellerturbinen vom Typ Pratt & Whitney of Canada, PT6A-135A erfüllt. Bei Ausfall eines Triebwerks behält der Seastar seine gutmütigen Flugeigenschaften bei. Im Einmotorenflug stehen 65 % der maximalen Dauerleistung zur Verfügung. Damit ist es auch möglich, zur Erhöhung der Flugdauer bei Überwachungsflügen routinemäßig mit nur einem Triebwerk zu operieren.
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