SEASTAR DORNIER SEAWINGS
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Historie/ Von der Rs I bis zum Seastar

Do Wal
Do Wal

1910 Claude Dornier tritt in die Luftschiffbau Zeppelin GmbH ein. 1917 wird er Geschäftsführer der Zeppelin-Werk Lindau GmbH, die später in Dornier Metallbauten GmbH umbenannt wird.

1916 Jungfernflug des ersten Dornier-Flugzeugs, des Riesenflugboots Rs II, dem 1917 mit dem Doppeldecker C1 das erste in Schalenbauweise gebaute Flugzeug der Welt folgt.

1918 Erstflug der D1 mit Flügeln aus freitragender Blechhaut. Im selben Jahr wird der innovative Dornier-Flossenstummel an der Rs IV angebracht.

1924/25 Verlagerung der Produktion nach Marina di Pisa, Italien und Lizenzproduktion in Japan. Während der Nachkriegsjahre 1924/25 führen Fernflüge der Do Wal zu 20 Weltrekorden für Dornier. Im Jahr darauf erfliegt die Merkur 7 Weltrekorde.

1928 Es folgen 12 weitere Weltrekorde für die Dornier Superwal. Russische, japanische und südamerikanische Fluggesellschaften sowie die neu gegründete deutsche Lufthansa setzen auf die Dornier Merkur als Linienmaschine.

1929 Kurz nach ihrer Lufttaufe erfliegt die weltbekannte Do X einen Passagiertransportrekord mit 169 Personen, der fast 20 Jahre ungebrochen bleibt.

1930-31 Die Flüge der Do X über 3 Erdteile mit 2-facher Atlantiküberquerung bei denen 43 500 km zurückgelegt werden, bringen den Dornier Werken Weltruhm ein und setzen den Anfangspunkt für die Entwicklung des interkontinentalen Passagierluftverkehrs.

1932-38 In Norddeutschland und Bayern entstehen vier neue Werke der Dornier Metallbauten GmbH. Im gleichen Jahr findet die erste Weltumkreisung mit einem Seeflugzeug, der Do Wal über eine Strecke von 44 000 km statt. In 5 weiteren Jahren erschließen Dornier Flugzeuge mit 419 Transozeanflügen den regelmäßigen Postverkehr über dem Südatlantik. Ein Nonstop Flugrekord der Do 18 verbindet 1938 England mit Brasilien.

1939-45 Im 2. Weltkrieg werden modifizierte Versionen von Do Flugzeugen als Aufklärer, Kampfflugzeuge und Nachtjäger eingesetzt.

nach
1945
Flugzeugbauverbot in Deutschland. Prof. Dr. Claude Dornier konzentriert sich auf die Gründung der Lindauer Dornier Gesellschaft mbH, mit dem Bau von Textilmaschinen und Webautomaten.

1950/51 Im Madrider Büro Oficinas Técnicas Dornier entsteht unter der Leitung des ältesten Sohnes Claudius Dornier jr. die Do 25 als Vorläufer der Do 27.

1956 Als klassisches Kurzstartflugzeug wird die Do 27 unter dem Begriff STOL (short-take off and landing) weltberühmt. Sie ist das erste deutsche Serienflugzeug nach dem 2. Weltkrieg. Die aus der Do 27 entwickelte Do 28 Skyservant fliegt 6 Weltrekorde ein.

1967 Die Do 31 erfliegt als erster VSTOL (vertikal/short take-off and landing) Strahltransporter der Welt 5 Weltrekorde.

bis heute Spätere Modelle aus der Dornier Schmiede wie die Do 128, Do 228 und Do 328 sind im Personen-, Geschäftszubringerdienst und als Frachttransporter für Such- und Rettungsflüge, Seeraumüberwachung und militärische Einsätze heute weltweit erfolgreich im Einsatz.

Seit dem Jahr 2000 setzt Fairchild Dornier diese Tradition mit der Entwicklung und dem Bau einer neuen Generation von Passagierflugzeugen im Programm 728 fort.
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